"Ich wollte nicht warten." – Connys Weg in den Rettungsdienst
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Viele Schülerinnen und Schüler stellen sich irgendwann dieselbe Frage: Was kommt eigentlich nach der Schule? Studium? Ausbildung? Ein Freiwilliges Soziales Jahr? Eine Reise nach Australien? Für Conny war früh klar, dass sie später im Gesundheitswesen arbeiten möchte. Besonders der Rettungsdienst faszinierte sie schon lange. Doch statt bis zum Schulabschluss zu warten, entschied sie sich für einen anderen Weg. Sie begann bereits während ihres Fachabiturs mit ihrer Qualifikation zur Rettungshelferin NW. "Ich wollte die Zeit sinnvoll nutzen und nicht erst nach der Schule anfangen." Heute hat sie ihren Rettungshelfer erfolgreich abgeschlossen und arbeitet bereits an den nächsten Schritten auf ihrem Weg zur Rettungssanitäterin. Ihr langfristiges Ziel steht dabei längst fest: Notfallsanitäterin werden.
Warum der Rettungsdienst sie schon früh begeistert hat
Während viele ihrer Mitschüler noch über ihre berufliche Zukunft nachdenken, hatte Conny bereits eine klare Vorstellung davon, in welche Richtung sie gehen möchte.
"Mich hat die Mischung aus Medizin, Teamarbeit und der Arbeit mit Menschen schon immer interessiert."
Besonders beeindruckt habe sie die Möglichkeit, Menschen in schwierigen Situationen direkt helfen zu können. Für sie war schnell klar: Sie wollte nicht nur theoretisch über Berufe nachdenken. Sie wollte praktische Erfahrungen sammeln.
Schule und Ausbildung gleichzeitig?
Als Conny Freunden oder Bekannten von ihren Plänen erzählte, bekam sie häufig dieselbe Reaktion.
"Wie willst du das denn alles gleichzeitig schaffen?"
Schließlich bedeutete ihr Alltag bereits Schule, Prüfungen, Lernen und Hausaufgaben. Trotzdem entschied sie sich bewusst dafür, den zusätzlichen Weg zu gehen.
"Natürlich musste ich mich organisieren. Aber genau das war für mich auch eine Chance."
Die Ausbildung half ihr dabei, Verantwortung zu übernehmen und ihre Zeit noch bewusster zu planen.
Früher anfangen bedeutet früher Erfahrungen sammeln
Für Conny lag einer der größten Vorteile darin, bereits während ihrer Schulzeit praktische Erfahrungen zu sammeln. Während andere erst nach ihrem Abschluss erste Einblicke in ihren Wunschberuf erhalten, konnte sie schon früh erleben, wie Rettungsdienst tatsächlich funktioniert.
"Man bekommt ein viel besseres Gefühl dafür, ob dieser Beruf wirklich zu einem passt."
Genau diese Erfahrungen hätten sie in ihrem Berufswunsch zusätzlich bestätigt.
Theorie wird lebendig, wenn man sie anwenden kann
Besonders gefallen hat Conny die Verbindung zwischen Theorie und Praxis.
"Es wurde nie einfach nur auswendig gelernt."
Die Dozenten erklärten Inhalte anhand realer Beispiele und machten deutlich, wie wichtig die einzelnen Themen später im Einsatzalltag werden. Dadurch wurde der Unterricht greifbar und praxisnah.
"Man versteht viel schneller, warum man bestimmte Dinge lernen muss."
Lernen von Menschen, die den Rettungsdienst wirklich kennen
Ein weiterer Punkt, der Conny besonders positiv in Erinnerung geblieben ist, waren die Lehrkräfte.
"Man hat sofort gemerkt, dass die Dozenten selbst aus dem Rettungsdienst kommen."
Dadurch entstanden viele spannende Einblicke in den Berufsalltag. Gleichzeitig konnten Fragen oft direkt anhand praktischer Erfahrungen beantwortet werden.
"Das macht einen großen Unterschied."
Der Rettungshelfer war für sie erst der Anfang
Inzwischen hat Conny ihre Qualifikation zur Rettungshelferin NW erfolgreich abgeschlossen. Doch ihr Weg ist noch lange nicht zu Ende.
"Eigentlich fängt er gerade erst an."
Aktuell arbeitet sie weiter an ihrer Qualifikation im Rettungsdienst und verfolgt konsequent ihr langfristiges Ziel. Die Ausbildung zur Notfallsanitäterin.
Warum frühe Erfahrungen ein großer Vorteil sein können
Viele Rettungsdienstträger achten bei Bewerbungen nicht nur auf Schulnoten. Praktische Erfahrungen spielen ebenfalls eine wichtige Rolle. Genau deshalb sieht Conny ihren bisherigen Weg als wertvolle Vorbereitung.
"Ich lerne den Rettungsdienst schon jetzt kennen."
Dadurch sammelt sie Erfahrungen, die ihr später bei Bewerbungen und im weiteren Ausbildungsweg helfen können.
Was sie anderen Schülerinnen und Schülern empfehlen würde
Rückblickend würde Conny dieselbe Entscheidung jederzeit wieder treffen.
"Wenn man Interesse am Rettungsdienst hat, sollte man nicht warten."
Natürlich müsse man bereit sein, Zeit zu investieren und Verantwortung zu übernehmen. Doch genau diese Erfahrungen seien unglaublich wertvoll.
"Man entwickelt sich persönlich weiter und bekommt gleichzeitig eine viel bessere Orientierung für die Zukunft."
Ihr Ziel ist klar
Während viele junge Menschen nach der Schule noch auf der Suche nach ihrem Weg sind, hat Conny bereits den ersten wichtigen Schritt gemacht. Der Rettungshelfer NW war für sie nicht das Ziel. Sondern der Beginn einer Reise. Einer Reise, die sie Schritt für Schritt ihrem Traumberuf näherbringt.
Und vielleicht beschreibt ein Satz ihre Motivation am besten:
"Warum warten, wenn man heute schon anfangen kann?"
Du bist dir noch unsicher?
Du bist dir noch unsicher, welcher Ausbildungsweg zu dir passt oder hast Fragen zum Ablauf? Wir nehmen uns Zeit für deine Fragen und helfen dir persönlich weiter.
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Wir nehmen uns Zeit für deine Fragen und helfen dir dabei, den passenden Einstieg in den Rettungsdienst zu finden.
Alexander Schiffmann
Schulleiter DRK Rettungsdienst-Akademie Euskirchen
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